Praxis für Psychotherapie
und Kinesiologie
Heilpraktikerein für Psychotherapie
Diplompsychologin

Integrative Traumatherapie

"Die meisten Traumatherapien wenden sich mit sprachlichen Mitteln an den Geist und beeinflussen mit Medikamenten dessen Moleküle. Diese Ansätze können nützlich sein. Doch wird die vollständige Heilung eines Traumas niemals gelingen, wenn nicht gleichzeitig die wichtige Rolle, die der Körper selbst bei der Entstehung eines Traumas und der damit verbundenen Störung spielt, gesehen und in die Betrachtung mit einbezogen wird.

Wie müssen herausfinden was bei der Entstehung eines Traumas mit unserem Körper geschieht und wir müssen seine zentrale Bedeutung bei der Heilung der Traumafolgen erkennen.

Ohne diese Basis werden alle unsere Versuche, ein Trauma zu überwinden, begrenzt und einseitig bleiben.“
(Peter Levine)


Wie der Geist reagiert auch der Körper auf traumatische Situationen.
Er ist bereit aktiv zu werden, wechselt in einen Zustand angstvoller Anspannung und erstarrt und kollabiert in hilflosem Schrecken.
Posttraumatische Belastungsstörungen (PTBS) sind ein Symptom einer Störung im Verarbeitungsprozess der betroffenen Person.
Traumaheilung erfordert eine direkte Erfahrung des lebenden, wissenden und fühlenden Organismus. Nicht intensive Emotionen, sondern das körperliche Empfinden ist der Schlüssel zur Traumaheilung.

Jede Emotion wird in Form von Gedanken und körperlichen Empfindungen erlebt.Das Wissen darum, dass ein Trauma nicht nur im emotionalen Bereich sondern auch auf der körperlichen Empfindungsebene gespeichert ist, erklärt die hohe Symptomatik im somatischen Bereich.Integrative Traumatherapie nutzt hilfreiche und unterstützende Verfahren aus unterschiedlichen Therapieschulen wie EMDR, PITT, Somatic experience u.a.Im Mittelpunkt stehen die Sicherheit und die Unterstützung des jeweiligen betroffenen Menschen.


"In 20 Jahren wirst du dich mehr über die Dinge ärgern, die du nicht getan hast, als über die, die du getan hast. Also wirf die Leinen und segle fort aus deinem sicheren Hafen. Fange den Wind in deinen Segeln. Forsche.Träume. Entdecke."
(Mark Twain)

EMDR

EMDR, Eye Movement Desensitization and Reprocessing (kurz:EMDR) 
EMDR ist eine von Francine Shapiro in den USA entwickelte psychotraumatologische Behandlungsmethode für traumatisierte Personen. Sie ist eine der besten wissenschaftlich erforschten Traumatherapien, die zur Behandlung bei psychischen Traumatisierungen, und auch bei anderen Störungen wie Angststörungen (vor dem Fliegen, beim Besuch der Zahnärztin etc.) angewandt wird. 

Dabei regt die Therapeutin die Klient/innen nach einer Vorbereitung zu bestimmten Augenbewegungen an, wodurch unverarbeitete traumatisierende Erfahrungen verarbeitet werden können. 

Der entscheidende Faktor ist, dass EMDR direkt an der Reduktion der vorhandenen Belastung ansetzt. EMDR ist keine Hypnose, es soll keine Veränderung des Bewusstseinszustandes, sondern vielmehr eine Integration der mit dem Trauma verbundenen Emotionen und Empfindungen erreicht werden. 

In meiner Praxis arbeite ich nach dieser Methode mit Kindern ab vier Jahren. EMDR ist gleichermaßen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene geeignet. Auch und gerade Menschen mit geistiger Beeinträchtigung finden in EMDR eine hervorragende Unterstützung im Lösen und Bewältigen von Stress im psychischen und psychosomatischen Bereich. 

Anwendung
 
Posttraumatische Belastungsstörungen und Angststörungen

PITT

Psychodynamisch Imaginative Traumatherapie 
Die Psychodynamisch Imaginative Traumatherapie (PITT) nach Luise Reddemann ist eine tiefenpsychologisch-psychodynamische Kurzzeittherapie. Sie wird insbesondere in der Arbeit mit Trauma-Patienten eingesetzt. 

PITT setzt verstärkt bei den Ressourcen der Klient/innen an, sie arbeitet mit stabilisierenden Techniken und den durch das Trauma erlernten Fähigkeiten zur Selbstregulation und Dissoziation. Sie greift also die Ressourcen der jeweiligen Person auf und nutzt diese um die Selbstheilungskräfte zu aktivieren. 

Auf einer inneren Bühne als imaginären Raum für die bildhafte Vorstellung werden Bilder kreiert, die die Klient/in befähigt, die verletzten Anteile der Persönlichkeit (ego-state) über Imagination zu versorgen und zu sichern. 

Die in der Therapie erlernten Methoden können später eigenständig zur Stressregulierung angewandt werden. 

PITT eignet sich durch die eher sanfte Form der Traumakonfrontation für ambulante Behandlungen. 
PITT dient der Integration von Traumaerfahrungen, der Stessreduktion und der Förderung von Ressourcen zur Bewätligung belastender Situationen. 

In meiner Praxis arbeite ich mit PITT mit Kindern ab vier Jahren und mit Erwachsenen. 

Menschen mit geistiger Beeinträchtigung finden in PITT eine hervorragende, kreative und bildreiche Unterstützung im Lösen und Bewältigen von Stress im psychischen und psychosomatischen Bereich. 

Anwendung
Bei familiären Stresssituationen - wie Trennung oder Tod 
• Bei Unfällen 
• Bei schweren Krankheiten 
• Nach Krankenhausaufenthalten